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Vortrag bei der AOVE: Räuchern bereichert das Leben

Dass Adolfine Nitschke eine große Anhängerschar hat, zeigte sich beim von der AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) organisierten Vortrag im Schloss-Keller. Ihr Thema lautete "Räucherpflanzen im Jahreskreis".

Die zertifizierte Wildkräuterführerin stellte fest, dass das Räuchern eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition sei. Die Gründe dafür seien ritueller und therapeutischer Art, die Stärkung des Immunsystems sowie die Reinigung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Sammelzeit für Pflanzen ist laut Adolfine Nitschke jetzt vorbei, sie hätten keine Kraft mehr. Dies gelte aber nicht für Wurzeln und Harze. Eine Räuchermischung sollte aus höchstens neun verschiedenen Bestandteilen bestehen: einer Wurzel, zwei Harzen und mehreren Kräutern.

Ihren Worten zufolge wurden ab Maria Lichtmess, einer Zeit des Aufbruchs, Haus und Hof ausgeräuchert. Wichtige Pflanzen waren dabei Salbei und Thymian. An Ostern kommen vor allem Harze wie Weihrauch und Myrrhe zum Einsatz, aber auch das heimische Fichten- und Kiefernharz. Im Mai, dem Wonne- und Liebesmonat, werden sinnliche Düfte wie Rose, Lavendel und Myrte verwendet. Zur Sommersonnenwende im Juni sind dies Wetterkräuter wie Johanneskraut, Beifuß, Königskerze und Eisenhut. Mitte August, an Mariä Himmelfahrt, werden die Kräuterbuschen gesegnet, die die Kraft des ganzen Sommers in sich tragen. Sehr heilkräftige Pflanzen sind in diesem Zeitraum Holunder und Weißdorn. Im Herbst kommen oft Minzsorten zum Einsatz, im November Ahnengewürze wie Engelwurz, Wacholder und Misteln. Zur Winter-/Sommerwende im Dezember und den anschließenden Raunächten kommen Bartflechte, Schafgarbe, Lorbeer und Baldrian zum Zug. Adolfine Nitschke warb dafür, die Räucherkultur wieder stärker unters Volk zu bringen und das natürliche Werden und Vergehen im Jahreskreis intensiver wahrzunehmen.

Bildunterschrift (Bild und Text: Fritz Dietl): Die zertifizierte Wildkräuterführerin und Bauchautorin Adolfine Nitschke referiert über das Thema "Räucherpflanzen im Jahreskreis" im Schloss-Keller in Hirschau.

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Vortrag bei der AOVE: Räuchern bereichert das Leben

Dass Adolfine Nitschke eine große Anhängerschar hat, zeigte sich beim von der AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) organisierten Vortrag im Schloss-Keller. Ihr Thema lautete "Räucherpflanzen im Jahreskreis".

Die zertifizierte Wildkräuterführerin stellte fest, dass das Räuchern eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition sei. Die Gründe dafür seien ritueller und therapeutischer Art, die Stärkung des Immunsystems sowie die Reinigung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Sammelzeit für Pflanzen ist laut Adolfine Nitschke jetzt vorbei, sie hätten keine Kraft mehr. Dies gelte aber nicht für Wurzeln und Harze. Eine Räuchermischung sollte aus höchstens neun verschiedenen Bestandteilen bestehen: einer Wurzel, zwei Harzen und mehreren Kräutern.

Ihren Worten zufolge wurden ab Maria Lichtmess, einer Zeit des Aufbruchs, Haus und Hof ausgeräuchert. Wichtige Pflanzen waren dabei Salbei und Thymian. An Ostern kommen vor allem Harze wie Weihrauch und Myrrhe zum Einsatz, aber auch das heimische Fichten- und Kiefernharz. Im Mai, dem Wonne- und Liebesmonat, werden sinnliche Düfte wie Rose, Lavendel und Myrte verwendet. Zur Sommersonnenwende im Juni sind dies Wetterkräuter wie Johanneskraut, Beifuß, Königskerze und Eisenhut. Mitte August, an Mariä Himmelfahrt, werden die Kräuterbuschen gesegnet, die die Kraft des ganzen Sommers in sich tragen. Sehr heilkräftige Pflanzen sind in diesem Zeitraum Holunder und Weißdorn. Im Herbst kommen oft Minzsorten zum Einsatz, im November Ahnengewürze wie Engelwurz, Wacholder und Misteln. Zur Winter-/Sommerwende im Dezember und den anschließenden Raunächten kommen Bartflechte, Schafgarbe, Lorbeer und Baldrian zum Zug. Adolfine Nitschke warb dafür, die Räucherkultur wieder stärker unters Volk zu bringen und das natürliche Werden und Vergehen im Jahreskreis intensiver wahrzunehmen.

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Dass Adolfine Nitschke eine große Anhängerschar hat, zeigte sich beim von der AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) organisierten Vortrag im Schloss-Keller. Ihr Thema lautete "Räucherpflanzen im Jahreskreis".

Die zertifizierte Wildkräuterführerin stellte fest, dass das Räuchern eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition sei. Die Gründe dafür seien ritueller und therapeutischer Art, die Stärkung des Immunsystems sowie die Reinigung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Sammelzeit für Pflanzen ist laut Adolfine Nitschke jetzt vorbei, sie hätten keine Kraft mehr. Dies gelte aber nicht für Wurzeln und Harze. Eine Räuchermischung sollte aus höchstens neun verschiedenen Bestandteilen bestehen: einer Wurzel, zwei Harzen und mehreren Kräutern.

Ihren Worten zufolge wurden ab Maria Lichtmess, einer Zeit des Aufbruchs, Haus und Hof ausgeräuchert. Wichtige Pflanzen waren dabei Salbei und Thymian. An Ostern kommen vor allem Harze wie Weihrauch und Myrrhe zum Einsatz, aber auch das heimische Fichten- und Kiefernharz. Im Mai, dem Wonne- und Liebesmonat, werden sinnliche Düfte wie Rose, Lavendel und Myrte verwendet. Zur Sommersonnenwende im Juni sind dies Wetterkräuter wie Johanneskraut, Beifuß, Königskerze und Eisenhut. Mitte August, an Mariä Himmelfahrt, werden die Kräuterbuschen gesegnet, die die Kraft des ganzen Sommers in sich tragen. Sehr heilkräftige Pflanzen sind in diesem Zeitraum Holunder und Weißdorn. Im Herbst kommen oft Minzsorten zum Einsatz, im November Ahnengewürze wie Engelwurz, Wacholder und Misteln. Zur Winter-/Sommerwende im Dezember und den anschließenden Raunächten kommen Bartflechte, Schafgarbe, Lorbeer und Baldrian zum Zug. Adolfine Nitschke warb dafür, die Räucherkultur wieder stärker unters Volk zu bringen und das natürliche Werden und Vergehen im Jahreskreis intensiver wahrzunehmen.

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Dass Adolfine Nitschke eine große Anhängerschar hat, zeigte sich beim von der AOVE (Arbeitsgemeinschaft Obere Vils-Ehenbach) organisierten Vortrag im Schloss-Keller. Ihr Thema lautete "Räucherpflanzen im Jahreskreis".

Die zertifizierte Wildkräuterführerin stellte fest, dass das Räuchern eine sehr alte, in allen Kulturen übliche Tradition sei. Die Gründe dafür seien ritueller und therapeutischer Art, die Stärkung des Immunsystems sowie die Reinigung und Haltbarmachung von Lebensmitteln. Die Sammelzeit für Pflanzen ist laut Adolfine Nitschke jetzt vorbei, sie hätten keine Kraft mehr. Dies gelte aber nicht für Wurzeln und Harze. Eine Räuchermischung sollte aus höchstens neun verschiedenen Bestandteilen bestehen: einer Wurzel, zwei Harzen und mehreren Kräutern.

Ihren Worten zufolge wurden ab Maria Lichtmess, einer Zeit des Aufbruchs, Haus und Hof ausgeräuchert. Wichtige Pflanzen waren dabei Salbei und Thymian. An Ostern kommen vor allem Harze wie Weihrauch und Myrrhe zum Einsatz, aber auch das heimische Fichten- und Kiefernharz. Im Mai, dem Wonne- und Liebesmonat, werden sinnliche Düfte wie Rose, Lavendel und Myrte verwendet. Zur Sommersonnenwende im Juni sind dies Wetterkräuter wie Johanneskraut, Beifuß, Königskerze und Eisenhut. Mitte August, an Mariä Himmelfahrt, werden die Kräuterbuschen gesegnet, die die Kraft des ganzen Sommers in sich tragen. Sehr heilkräftige Pflanzen sind in diesem Zeitraum Holunder und Weißdorn. Im Herbst kommen oft Minzsorten zum Einsatz, im November Ahnengewürze wie Engelwurz, Wacholder und Misteln. Zur Winter-/Sommerwende im Dezember und den anschließenden Raunächten kommen Bartflechte, Schafgarbe, Lorbeer und Baldrian zum Zug. Adolfine Nitschke warb dafür, die Räucherkultur wieder stärker unters Volk zu bringen und das natürliche Werden und Vergehen im Jahreskreis intensiver wahrzunehmen.

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