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Leitbildförderung: Szenische Führung Frohnberg

Mit der Leitbildförderung des Landkreises Amberg-Sulzbach setzte die AOVE zusammen mit der Heimatpflegerin Marianne Moosburger die „Szenischen Führungen auf dem Frohnberg“ um und möchte damit Geschichte anschaulich gestalten und somit erfahrbar machen.

Der Frohnberg bei Hahnbach ist bekannt als Wallfahrtsort und für das jährlich stattfindende Frohnbergfest. Seine Geschichte reicht über 1000 Jahre zurück und war u.a. schon Gegenstand archäologischer Forschungen. In Kulturführungen wird seit vielen Jahren Wissenswertes über die Kirche und ihre Umgebung sowie ihre Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte erzählt. Um diese Wissensvermittlung und die Einbettung in die geschichtlichen Zusammenhänge anschaulicher zu gestalten, hat die AOVE eine Führung in Form szenischer Darstellungen ausarbeiten lassen, bei denen es u.a. um Missionierung, Aberglauben, Kreuzzug, die Goldene Straße, Reformation und Wallfahrt geht. Diese Führung mit Erzählerin und einigen Laien-Schauspielern soll jährlich zweimal zu einem festen Termin angeboten werden und auch für Gruppen buchbar sein.

Beim ca. 90-minütigen Rundgang auf dem Frohnberger Tafelberg kann man mit Heimatpflegerin Marianne Moosburger und weiteren Darstellern in „7-Meilen-Schritten“ die wechselvolle Geschichte des Bergs in eindrücklichen Spielszenen miterleben. Beginnend mit einer dortigen Fliehburg im 8. Jahrhundert geht es im Abstand von jeweils zwei Jahrhunderten weiter zur einstigen Petruskapelle der Vilsfischer, zum Besuch des Kaisers Barbarossa, zur Goldenen Straße unter Karl IV hin zum ersten wundertätigen Gnadenbild im 16. Jahrhundert. Gute und schwere Zeiten werden vor Augen geführt, wie das Auf und Ab der Wallfahrt, die Reformationszeit, der Pesttod der Frohnbergbäuerin, das Eremitendasein oder Streitigkeiten mit dem Kirchenmaler. Auch die neuere Geschichte wird manche Anekdote anklingen lassen.

 

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