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Mentor Lesepaten: Auftaktveranstaltung und Aufnahme in den Bundesverband https://mentor-bundesverband.de/

Das BuchHaus in Hahnbach ist bei Jung und Alt beliebt und deshalb regen Besuch gewohnt. Besonders viele Gäste fanden sich zum Welttag des Buches ein – im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum neuen Projekt „Mentor – Lesepaten in der AOVE“.

Um die 20 Interessierte waren dem Aufruf gefolgt, sich für die Leseförderung von Grundschulkindern zu engagieren. Ziel ist es, diesen durch Geduld, Zeit und eine Eins-zu-eins-Betreuung ein möglichst gutes Rüstzeug für die Zukunft mitzugeben, denn „Kein Kind kann was dafür, wo es herkommt, aber jedem steht offen, wo es hinmöchte“ (frei nach Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung).

Ähnlich sieht es der zukünftige Lesepate Josef Moosburger: „Lesen eröffnet die Welt. Das habe ich schon meinen Kindern mitgegeben und möchte ich auch anderen Kindern ermöglichen.“ Die unterschiedlichsten Hinter- und Beweggründe bringen die Anwesenden mit, die sich für das Mentoren-Programm interessieren. Allen gemein ist, dass sie gerne mit Kindern arbeiten und sich engagieren möchten.

Wie wichtig dieses Engagement ist, verdeutlicht Projektleiter Erhard Ströhl anhand einiger Zahlen: Die Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU 2016) ergab, dass fast jedes fünfte Kind im Alter von 10 Jahren nicht richtig lesen bzw. Texte erfassen kann. Bei den Erwachsenen sind es gut 12 Prozent: 6,2 Mio. funktionelle Analphabeten gibt es in Deutschland laut einer Studie der Universität Hamburg. Zwei Drittel dieser Personen haben keinen oder nur geringe Schulabschlüsse, knapp die Hälfte geht keiner Erwerbstätigkeit nach (Studie: LEO 2018 – Leben mit geringer Literalität).

Die Kompetenz Lesen ist also eng mit der beruflichen Perspektive verbunden. Deswegen ist es Ziel des Mentoren-Programms, diese zu stärken und für Kinder unabhängig von ihrer Herkunft und ihres Hintergrunds sowie im Sinne der Inklusion gleichwertige Ausgangsbedingungen zu schaffen. Denn auch in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (Artikel 26) heißt es: „Jeder hat das Recht auf Bildung.“

Nachdem in den kommenden Monaten die ehrenamtlichen Mentoren auf ihre Einsätze vorbereitet und die Schulen sowie die Eltern informiert werden, kann zum neuen Schuljahr die Leseförderung in den Grundschulen der AOVE-Kommunen starten. Das Schulamt unterstützt die Initiative ebenfalls.

Wer das Projekt unterstützen möchte oder selbst an einer ehrenamtlichen Aufgabe interessiert ist, kann sich unter +49 (0) 9664-952467 oder info@aove.de bei der AOVE melden.

Nachdem sich zur Auftaktveranstaltung im BuchHaus Hahnbach bereits viele Freiwillige als potentielle Lesepaten zur Verfügung gestellt haben und der AOVE e.V. den Beitritt beschlossen hat, erfolgte umgehend die Aufnahme des Ortsverband "MENTOR - Lesepaten im AOVE e.V." in den MENTOR® - die Leselernhelfer Bundesverband e.V. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit!

Mentor-Zertifikat

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Schulstart für MENTOR

Einen ganz besonderen Schulstart erlebten die Ehrenamtlichen von „MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V.“: Gemeinsam mit Rektorinnen und Vertretern der Grundschulen in der AOVE-Region sowie weiteren Ehrengästen feierten sie in der Mehrzweckhalle der Grund- und Mittelschule Vilseck den offiziellen Projekt-Auftakt.

Unterstützung beim Lesenlernen nach dem 1:1-Prinzip lautet die Erfolgsformel hinter dem Mentor-Programm: Ein Lesepate trifft sich wöchentlich für eine Stunde mit einem Kind zum gemeinsamen Lesen. Die Inhalte orientieren sich an den Interessen des Kindes. Zusammen erlesen sie sich Geschichten oder aktuelle Geschehnisse, nähern sich spielerisch verschiedenen Texten und erkunden auf diese Weise die Welt. Die jeweilige Schule begleitet den Prozess und stellt eine entspannte Lernatmosphäre zur Verfügung.

Um für dieses „erfüllende Ehrenamt“ viel Freude und Energie zu wünschen, war sogar Huguette Morin-Hauser, die Vorsitzende des Bundesverbands MENTOR e.V., aus Frankfurt angereist. Sie verwies darauf, dass es bei diesem Konzept um mehr als nur Lesen ginge. Die Erfahrung zu machen, durch eine erwachsene Person Zeit und Zuwendung geschenkt zu bekommen, sei leider nicht alltäglich. Genau dies sei aber eine der Säulen der Mentor-Philosophie, nach der mittlerweile beinahe 120 Vereine und über 13.000 Lesepaten an deutschen Schulen ehrenamtlich tätig seien.

Aus seinem Erfahrungsschatz berichtete der ehemalige Oberbürgermeister von Weiden, Kurt Seggewiß, der ehrenamtlich den Mentor-Ortsverband Weiden-Neustadt betreut. Den zukünftigen Lesepaten gestand er, dass er vor dem Aufeinandertreffen mit seinem ersten Lesekind sehr nervös war. Mit Offenheit habe er die Situation gemeistert und er ermutigte seine neuen Kollegen: „Am Ende werden Sie sich selbst auf die Schulter klopfen können. Und glauben Sie mir, Sie werden unglaublich viel Spaß und Freude erleben!“

Begeistert vom Projekt zeigte sich auch Schirmherrin Nadine Hofmann. Als Grundschullehrerin und Kinderbuchautorin ist sie gewissermaßen von Haus aus Botschafterin für das Lesen und es ist ihr ein Anliegen, dieser wichtigen Kulturtechnik Raum zu geben. „Sie übernehmen die wichtige Aufgabe, zukünftige Erwachsene in ihr Leben zu begleiten“, gab sie den Lesepaten mit auf den Weg. Zusammen mit Gerald Herbst als Duo „Café sur mer“ schenkte sie dem Abend außerdem einige beschwingte, stimmungsvolle französische Melodien.

Erhard Ströhl, der die Idee der Leseförderung an die AOVE herangetragen hatte und das Projekt ehrenamtlich leitet, dankte abschließend Stephan Tischer vom Schulamt, allen Bürgermeistern der AOVE und den Sponsoren für ihre Unterstützung, der AOVE für den Rahmen um die Initiative und ganz besonders natürlich den hochmotivierten Ehrenamtlichen: „Ihr alle füllt das Projekt mit Leben.“

In den Grundschulen der AOVE-Region werden im aktuellen Schuljahr 20 geschulte Lesepaten beginnen. Kinder mit entsprechendem Unterstützungsbedarf sind laut den Schulen aber weitaus mehr vorhanden. Sollten sich also weitere Interessierte als ehrenamtliche Mentoren beteiligen wollen, ist der Weg dazu über mentor@aove.de oder unter 09664 952467 jederzeit frei.

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Weihnachtszeit ist (Vor-)Lesezeit

Wenn es früh dunkel wird und sich der Tag überwiegend im Haus abspielt, ist traditionell auch die Zeit der Geschichten.

In diese Zeit und Tradition fällt die jährlich durch den Elternbeirat organisierte adventliche Feier in Verbindung mit dem bundesweiten Vorlesetag an der Josef-Voit-Grundschule in Freihung. Passend unterstützt wurde diese Aktion heuer durch das im September gestartete Projekt „MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V.“. So haben die drei Freihunger Lesepaten in insgesamt drei Klassen abwechselnd jeweils eine kurze Geschichte vorgelesen. In den dazwischen liegenden Pausen beglückte der Elternbeirat die Kinder mit Kinderpunsch, Plätzchen und Obst.

Nicht nur der herzliche und emotionale Dank der Kinder belohnte die ehrenamtlichen Vorleser, auch die positive Resonanz von Elternbeirat und der Schulbelegschaft bekräftigte sie in ihrem Wirken.

Die Frage eines Kindes, ob jetzt jeden Tag vorgelesen werde, konnte leider nicht bejaht werden, jedoch wurde durch diese Aktion das MENTOR-Projekt bekannter gemacht. Dabei sind an allen Grundschulen im AOVE-Gebiet Lesepaten eingesetzt, die nach dem 1:1-Prinzip ein Jahr lang mit einem Kind einmal in der Woche eine Schulstunde zur Verbesserung der Lesekompetenz verbringen.

Die nächste Einstiegsveranstaltung für Neu-Lesepaten findet am Donnerstag, 11. Januar um 13 Uhr im Oberen Tor in Hahnbach statt. Interessierte können das MENTOR-Team unter 09664 952467 oder mentor@aove.de kontaktieren. Und das tägliche Vorlesen können vielleicht daheim Eltern, Großeltern oder Geschwister übernehmen.

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Ganz persönliches Training

Lesepaten trainieren im Projekt "MENTOR" jede Woche mit einem Kind beim gemeinsamen Lesen. (Text von Marianne Moosburger)

Einen ganz besonderen Schulstart erlebten im Herbst die ehrenamtlichen von "MENTOR - Lesepaten im AOVE e.V.": Gemeinsam mit Rektorinnen und Vertretern der Grundschulen in der AOVE-Region sowie weiteren Ehrengästen feierten sie in der Mehrzweckhalle der Grund- und Mittelschule Vilseck den offiziellen Projekt-Auftakt.

Unterstützung beim Lesenlernen nach dem 1:1-Prinzip lautet die erfolgsformel hinter dem Mentor-Programm: Ein Lesepate trifft sich wöchentlich für eine Stunde mit einem Kind zum gemeinsamen Lesen. Die Inhalte orientieren sich an den Interessen des Kindes.

Zusammen erlesen sie sich Geschichten oder aktuelle Geschehnisse, nähern sich spielerisch verschiedenen Texten und erkunden auf diese Weise die Welt. Die jeweilige Schule begleitet den Prozess und stellt eine entspannte Lernatmosphäre zur Verfügung. Um für dieses "erfüllende Ehrenamt" viel Freuede und Energie zu wünschen, war sogar Huguette Morin-Hauser, die Vorsitzende des Bundesverbands MENTOR e.V., aus Frankfurt angereist.

Sie verwies darauf, dass es bei diesem Konzept um mehr als nur Lesen ginge. Die Erfahrung zu machen, durch eine erwachsene Person Zeit und Zuwendung geschenkt zu bekommen, sei leider nicht alltäglich. Genau dies sei aber eine der Säulen der Mentor-Philosophie, nach der mittlerweile beinahe 120 Vereine und über 13.000 Lesepaten an deutschen Schulen ehrenamtlich tätig seien.

Aus seinem Erfahrungsschatz berichtetet der ehemalige Oberbürgermeister von Weiden, Kurt Seggewiß, der ehrenamtlich den Mentor-Ortsverband Weiden-Neustadt betreut. Den zukünftigen Lesepaten gestand er, dass er vor dem Aufeinandertreffen mit seinem ersten Lesekind sehr nervös war. Mit Offenheit habe er die Situation gemeistert und er ermutigte seine neuen Kollegen: "Am Ende werden Sie sich selbst auf die Schulter klopfen können. Und glauben Sie mir, Sie werden unglaublich viel Spaß und Freude erleben!"

Begeistert vom Projekt zeigte sich auch Schirmherrin Nadine Hofmann. Als Grundschullehrrerin und Kinderbuchautorin ist sie gewissermaßen von Haus aus Botschafterin für das Lesen und es ist ihr ein Anliegen, dieser wichtigen Kulturtechnik Raum zu geben. "Sie übernehmen die wichtige Aufgabe, zukünftige Erwachsene in ihr Leben zu begleiten", gab sie den Lesepaten mit auf den Weg. Zusammen mit Gerald Herbst als Duo "Café sur mer" schenkte sie dem Abend außerdem einige beschwingte, stimmungsvolle französische Melodien.

Erhard Ströhl, der die Idee der Leseförderung an die AOVE herangetragen hatte und das Projekt ehrenamtlich leitet, dankte abschließend Stephan Tischer vom Schulamt, allen Bürgermeistern der AOVE und den Sponsoren für ihre Unterstützung, der AOVE für den Rahmen um die Initiative und ganz besonders natürlich den hochmotivierten Ehrenamtlichen: "Ihr alle füllt das Projekt mit Leben."

In den Grundschulen der AOVE-Region werden im aktuellen Schuljahr 20 geschulte Lesepaten beginnen. Kinder mit entsprechendem Unterstützungsbedarf sind laut den Schulen aber weitaus mehr vorhanden. Sollten sich also weitere Interessierte als ehrenamtliche Mentoren beteiligen wollen, ist der Weg dazu über ein Mail an mentor@aove.de oder unter Telefon 09664 952467 jederzeit frei.

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Ein wahrer Segen für alle

Noch recht "frisch" sind die Lesepaten im AOVE-Gebiet, welche Erhard Ströhl im vergangenen Frühjahr anregte und hochmotiviert begleitet. Eine erste Bilanz zeigt: Kinder und LesepatInnen sind glücklich.

Über 20 Ehrenamtliche engagieren sich seit Schulbeginn Woche für Woche in Grundschulen mit „ihren“ Kindern - und die Freude daran wächst kontinuierlich auf allen Seiten. Lesepaten, SchülerInnen, Lehrkräfte und auch die Schulleitungen sind sich einig, dass dieses Mentor-Programm „ein wahrer Segen“ für alle ist.

Gut ausgestattet sind die Lesepaten, welche sich primär aus RentnerInnen rekrutieren, mit einem eigenen Rucksack, Büchern, Heften, Karten, Stiften und vielen weiteren Anregungen. Finanziert wurden diese durch großherzige Spenden des Landkreises, der Versicherung der Firma Schüller, den Sulzbach-Rosenberger Lions, der Conrad-Stiftung und auch dank privater Spender, wofür alle sehr dankbar sind.

Aus den Treffen mit SchülerInnen und untereinander gibt es zudem eine interessante Entwicklung, welche von einer großen Breite der Förderung zeugt. Mit ihrem Engagement, so Erhard Ströhl, fördern die Paten primär das Selbstvertrauen der Kinder. Auch können sie gezielt auf verschiedenste kleinere und größere Defizite eingehen und die Gesamtentwicklung der Kinder in nicht unerheblichem Maße fördern. Sehr erfreulich sei auch, dass die Patenschaften „Kreise ziehen“, man bereits einen Auftritt im Bayrischen Rundfunk am „Tag des Vorlesens“ hatte, Interessierte sich aus Orten außerhalb der AOVE gemeldet hätten und sich der Einsatz sogar auf Eltern und Umfeld positiv auswirke. Beim Treffen mit sechs LesepatInnen wurde dies mehr als bestätigt.

Lesepatin Christa bemerkte: „Allein, dadurch, dass wir echtes Interesse am Kind und seiner Welt zeigen, blühen diese regelrecht auf. Ihre Persönlichkeit wird gestärkt und manche Neugierde geweckt.“ Sie bringt zum Treffen auch gerne Anregungen in Form von Rätseln, Bildern oder Tricks und Spielen mit. Gut sei auch, betont sie, dass das Kind dann auch darüber in der häuslichen Umgebung spreche, und oft sogar der Ehrgeiz der Eltern damit geweckt wird.

Lesepate Josef sieht sich durchaus auch selber in gutem Sinn herausgefordert - nicht zuletzt durch ein interessiertes Hinhören auch von Nichtgesagtem, um das Kind „wirklich zu verstehen“. Seiner Meinung nach sei es „höchste Zeit“ gewesen, ein derartiges Projekt ins Leben zu rufen. Vielleicht sollte man auch schon vor der dritten Klasse damit beginnen, wirft er ein, um wirklich kein Kind „abzuhängen“.

Text: Marianne Moosburger

Auch Lesepatin Gretl zeigt sich begeistert von ihrer Kandidatin, bei der sie regelmäßig ungeahnte Fähigkeiten entdeckt. Für sie sei es wie eine „Schatzsuche“, die zwar großes Einfühlungsvermögen verlange, aber „überreich belohnt“ werde. Um wirklich richtig helfen zu können, fährt sie fort, muss die Patin lernen, „das Wesen des Kindes zu verstehen“. Denn nur so machten die gemeinsam verbrachten Stunden „unbändig viel Freude“.

Von der Patin Christine hört man, dass sie gelernt habe, „Leib und Seele“ beziehungsweise „Kopf und Körper“ zu (be)achten. „Immer ruhig sitzen, das geht gar nicht“, erzählt sie. Deshalb integriert sie ganz bewusst Bewegungselemente in ihre Stunde, die von Fingerspielen bis hin zu kleineren Turnübungen reichen können.

Für den Lesepaten Gerhard ist das Aufbauen einer echten Beziehung enorm wichtig. „Ich habe noch keinen Moment bereut!“ versichert er und fügt hinzu, dass gegenseitige Wertschätzung und ehrliches Lob bereits tolle Lernerfolge erzielt haben. Doch dies erfordere auch vom ihm volle Konzentration und abwechslungsreiche Angebote. Dafür investiert er aber gerne auch viel Zeit in Vor- und Nachbereitung. Seiner Meinung nach bräuchte es „noch viel mehr Lesepaten“, um auch bei manch anderen Schülern „ungesehene Möglichkeiten zu entdecken“.

Voll des Lobs ist auch Eva-Maria, die zudem ihre Grundschule als sehr entgegenkommend und vertrauensvoll lobt. Ihr Patenkind beschreibt sie als aufgeschlossen, ja begeistert und beide freuen sich allwöchentlich aufeinander, erzählt sie. „Diese Patenschaft ist ein riesiger beidseitiger Gewinn“, der auch sie unendlich motiviere und „einfach glücklich macht“. Sie kann sie einem Jedem absolut und uneingeschränkt empfehlen. „Das Kind in die Mitte stellen“ ist offensichtlich das Erfolgsgeheimnis dieses segensreichen ehrenamtlichen Engagements, welches all unseren Respekt verdient. Zu wünschen ist auch, dass sich noch mehr Lesepatinnen und Lesepaten melden, zum Wohl der Kinder und auch ihrer Betreuer.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Interessierte auf der Seite www.mentor-bundesverband.de oder www.aove.de/mentor  sowie bei der AOVE unter 09664 952467 oder info@aove.de, die auch weiterhin gerne Anmeldungen zukünftiger Lesepaten entgegennimmt.

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MENTOR - Jahresabschlussfeier und große Spende

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil! Dass dies nicht nur eine Floskel ist und Lesekompetenz als Grundvoraussetzung für den Zugang zu Bildung gilt, beweisen zahlreiche Studien. Doch genau dabei benötigen einige Schulkinder individuellere Unterstützung als oftmals die Schule oder das Elternhaus leisten können.

Seit September 2023 sind Lesepatinnen und Lesepaten an den zehn Grundschulen des AOVE-Gebietes eingesetzt. Hier werden Kinder von ehrenamtlichen Leselernhelfern nach dem 1:1 Prinzip betreut. Das bedeutet, dass sich ein Lesepate mit einem Kind für ein Schuljahr einmal in der Woche eine Schulstunde lang zum Lesenlernen trifft. Ausführlichere Informationen dazu sind unter www.aove.de/MENTOR zu finden.

Da das erste bestandene Schuljahr auch ein Grund zum Feiern ist, waren alle Lesepaten, Lesekinder und Eltern, Schulleitungen sowie Bürgermeister und Projektbeteiligte zu einem gemütlichen Beisammensein im Sportheim Ursulapoppenricht eingeladen und dieser Einladung auch zahlreich gefolgt. Zusammenfassend kann man sagen, dass das MENTOR-Projekt ausschließlich Bestnoten erhalten hat und die Versetzung ins nächste Schuljahr nie gefährdet war.

Die Initiative lebt unter anderem vom Einsatz der inzwischen 27 ehrenamtlichen Lesepatinnen und Lesepaten, die an den Grundschulen in Edelsfeld, Freihung, Freudenberg, Gebenbach, Hahnbach, Hirschau, Poppenricht, Schnaittenbach und Vilseck aktiv sind. Nach dem erfolgreichen Start ist der AOVE e.V. als Träger aufgrund des großen Bedarfs weiterhin auf der Suche nach Menschen, die sich gerne ehrenamtlich für die Leseförderung von Grundschülern einsetzen möchten. Davon profitieren nicht nur die Kinder, die „dadurch aufblühen, dass wir echtes Interesse an ihrer Welt zeigen“, sondern „diese Lesepatenschaft ist ein riesiger beidseitiger Gewinn“, wie es begeisterte Lesepaten formulieren.

Interessierte für dieses Ehrenamt sollten vor allem drei „Zutaten“ mitbringen: Freude daran, Zeit mit Kindern zu verbringen, Spaß am Lesen, Erzählen und Spielen sowie Humor, Geduld und Verlässlichkeit. Das Team von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. freut sich über Kontaktaufnahme unter Telefon 09664 952467 oder per E-Mail an mentor@aove.de.

Wer helfen möchte, auch wenn die Zeit für persönliches Engagement fehlt oder diese Aufgabe einfach nicht das Richtige ist, kann dies in Form einer Spende an den gemeinnützigen Verein AOVE e.V. tun:
DE94 7529 0000 0008 9330 65
VR Bank Amberg-Sulzbach
Bei Angabe des Betreffs „MENTOR“ kommt das Geld ausschließlich diesem Projekt zu.

Die VSB Neue Energien Deutschland GmbH geht mit gutem Beispiel voran und hat die Initiative zuletzt mit 1.000 Euro unterstützt.
Die VSB Gruppe, seit 1996 im Bereich Erneuerbare Energien tätig, setzt sich leidenschaftlich für die saubere Energiegewinnung ein. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Dresden unterhält deutschlandweit fünf weitere Niederlassungen – darunter das Regionalbüro in Regensburg. Eine der Kernregionen ist der Landkreis Amberg-Sulzbach, wo VSB aktuell einige Projektansätze mit vielversprechendem Potenzial verfolgt. Getreu dem Motto „Aus Bayern für Bayern“ kann das Regensburger Team als Gebietskenner auf eine umfangreiche Erfahrung am bayerischen Markt zurückgreifen.


Bild (AOVE)

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MENTOR - Lesepaten tauschen sich aus

Die Lesepatinnen und Lesepaten von MENTOR – Lesepaten im AOVE e.V. trafen sich zu einem Informationsaustausch im Mehrzweckraum des Rathauses Poppenricht. Erster Bürgermeister Hermann Böhm begrüßte die Lesepaten und hob dabei hervor, wie notwendig dieses Ehrenamt ist und zeigte sich dankbar für den Einsatz der Lesepatinnen und Lesepaten.

Schirmherrin Nadine Hofmann ist selbst an einer Grundschule als Lehrerin tätig und freut sich über die Erfolge der Initiative: „Die MENTOR-Stunden helfen Kindern, im Lesen besser zu werden. Sie gewinnen durch die Verbesserung ihrer Lesefähigkeit auch an Selbstbewusstsein und sind im Unterricht aktiver.“ Projektleiter Erhard Ströhl gab erfreut bekannt, dass die Initiative an Bekanntheit gewinnt und mittlerweile 36 Lesepatinnen und Lesepaten an den 10 Grundschulen im AOVE-Gebiet aktiv sind. Er informierte die Lesepaten über die Entwicklung auf dem MENTOR-Campus: einer digitalen Plattform für den Austausch und Wissenstransfer zwischen dem Bundesverband und den mittlerweile mehr als 125 Mentor-Vereinen in Deutschland untereinander. Ebenso können die Lesepatinnen und Lesepaten den Newsletter des Bundesverbands abonnieren und werden damit über neue Themen und Entwicklungen informiert.

In Zusammenarbeit mit dem MENTOR-Verein aus Mainz fand eine Onlinekonferenz zum Thema „Betreuung von Kindern mit Migrationshintergrund oder Deutsch als Zweitsprache“ statt. Die daraus entstandene neue Schulungsunterlage liegt vor und wurde im Nachgang an die Lesepatinnen und Lesepaten verteilt.

Nach dem offiziellen Teil tauschten sich die Teilnehmer zu ihren Erfahrungen aus. Sabine Weber aus der AOVE-Geschäftsstelle hatte für die Gestaltung der Lesestunden neues Material dabei, das auch aktiv angenommen wurde.

Bilder (AOVE)

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Auerbacher Lesepaten tauschen sich aus

Zuletz traf sich unser Referent Erhard Ströhl mit den Lesepaten aus Auerbach. Diese berichteten von ihren ersten Monaten in diesem Ehrenamt. Bemerkenswert ist, mit welchem Engagement die dortigen Lesepaten mit den Kindern arbeiten, von denen die meisten Deutsch als Zweitsprache lernen.

Für die Gestaltung von Lesestunden und zur weiteren Qualifizierung stellt MENTOR - Lesepaten im AOVE e.V. gerne die eigenen Schulungs- und digitalen Arbeitsunterlagen zur Verfügung.

Abgerundet wurde der Nachmittag mit einer Besichtigung der Bücherei und des Museums in Auerbach.

MENTOR-Projektleiter Erhard Ströhl wünschte den Lesepaten in Auerbach im Namen der AOVE viel Erfolg und Dankte für die offene und engagierte Zusammenarbeit.

Bilder (Werner Schnödt)

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